Mein Weg in die Sportpsychologie


Mein Weg in die Sportpsychologie

Sportpsychologie - was ist das überhaupt und warum nicht BWL, Mathe oder Design?

Mein Weg in die Sportpsychologie hat mehrere Zwischenstationen und ist nicht nur über Nacht gewachsen. Als ehemalige Schwimmerin der Langstrecken habe ich meine Jugendjahre größtenteils im Schwimmbad verbracht. Training, Schule, Essen, Schlafen - waren viele Jahre meine Routine unter der Woche und am Wochenende haben wir die Schwimmbäder der Bundesrepublik unsicher gemacht. Der andauernde Spagat zwischen Sport, Schule und Freunde hat mich viele Jahre meiner Jugend begleitet, bis er dann in der Oberstufe irgendwann zu groß wurde und ich mich für eine Seite entscheiden musste. Ich habe mich für ein Leben außerhalb des Schwimmbads entschieden, doch meine Liebe zu meinem Sport habe ich nie verloren!

Durch meinen Sport habe ich mich schon immer für Gesundheit interessiert. Gesundheit in all ihren Facetten - wie man sie fördern und erhalten kann, wie soziale Strukturen Gesundheit beeinflussen und im Besonderen wie Gesundheit mit Sport verbunden ist. In meinem Bachelor Studium B.A. Gesundheitsmanagement habe ich hierzu schon einiges mehr erfahren dürfen und das in meiner praktischen Arbeit mit Kunden, Klienten und Patienten bereits in die Anwendung bringen können.

Doch trotz der beeindruckenden Wirkung von Sport auf die Gesundheit hatte ich immer das Gefühl, das da irgendwie mehr ist als nur die Wirkung von körperlicher Bewegung. Ein "Mehr" das irgendwie die Lücke zwischen gesund sein und sich gesund fühlen schließt! So habe ich in meinem Bachelor bereits erste Versuche gemacht, diese gefühlte Lücke zu schließen und mich mit der mentalen Auswirkung von Genuss auf die Gesundheit beschäftigt... Ein erster Versuch, der mir weitere Türen geöffnet hat!

Daraus ergab sich mir die Chance mein Bild vom "Großen Ganzen" durch ein Masterstudium der Sportpsychologie an der Deutschen Sporthochschule Köln vervollständigen zu dürfen! Eine einmalige Gelegenheit, die mir rückblickend eine sehr lehrreiche Zeit gewesen ist. Anfangs noch ganz nüchtern, hat die Sportpsychologie und ihre Möglichkeiten in den vergangenen zwei Jahren mein Herz im Sturm erobert. Heute möchte ich sie nicht mehr missen :-)

Da ich durch meinen Hintergrund sehr durch den Gedanken geprägt wurde, Gesundheit zu erhalten und zu fördern - anstatt Krankheit und ihre Ursachen nur zu kurieren - ergänze ich meine Skills der Sportpsychologie aktuell durch eine Fortbildung als Anwenderin der Positiven Psychologie beim DACH-PP. In der "Wissenschaft vom gelingenden Leben und des Aufblühens" sehe ich dabei das Potenzial, meine Vision der letzten Jahre, praxisnah und alltagstauglich den Menschen zu Gute kommen zu lassen.

Meine Idee, Gesundheit und Wohlbefinden nachhaltig zu fördern, ist über die Jahre zu meiner Berufung, und durch die Sportpsychologie nun auch zu meinem Beruf geworden.

Ein Beruf, hinter dem ich mit viel Leidenschaft und Liebe für das menschliche Wohlbefinden stehe und der mir voraussichtlich noch viele Jahre Freude bereiten wird!